top of page

Musik – ist wirklich alles erlaubt?

  • Autorenbild: Tanja Helm
    Tanja Helm
  • 7. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Plattenspieler

Musik ist Gefühl

Kennst du das? Ein Song läuft und zack, bist du mitten in einer Erinnerung. Musik kann genau das, was Worte oft nicht schaffen: Sie öffnet Herzen, erzeugt Stimmung und bleibt hängen. Genau deshalb kann sie auf Social Media oder im WhatsApp-Status ein echtes Zaubermittel für deine Marke sein. Ich sehe oft wunderschöne Bilder, tolle Videos, aber ohne Ton. Musik wertet deine Postings meistens richtig auf, doch Vorsicht, nicht alles ist erlaubt. Zuerst aber zu den schönen Dingen.


Warum Musik deine Inhalte stärker macht

Musik …

  • erzeugt Emotionen (Vertrauen, Freude, Ruhe, Energie)

  • kann die Aufmerksamkeit verlängern

  • macht dich wiedererkennbar, wenn es deine eigenen-Intro Klänge sind

  • kann beim Storytelling unterstützen, ohne viele Worte


Gerade wenn du nicht gern vor der Kamera sprichst, lass Musik für dich sprechen.


Musik als Stimmungsmacher


speedi Ente mit Kopfhoerern

Auf Instagram, Facebook & Co. hast du Zugriff auf riesige Musikbibliotheken, lass dich gerne von ihnen inspirieren.


  • Ruhige Musik für Einblicke, Rückblicke, persönliche Gedanken, aber auch für Pausen

  • Musik-Trends sparsam einsetzen – sie sollen zu dir passen, nicht dich überrollen

  • Leise Töne für einen Gedanken aus dem Alltag

  • Fröhliche Musik für Erfolge, Angebote, Vorher-Nachher


Wichtig: Weniger ist mehr. Eine passende Stimmung reicht völlig. Und noch viel wichtiger ist, dass du dir treu bleibst. Nicht jeder Trend-Sound passt zu jeder Marke. Deine Community spürt, ob etwas echt ist oder nur „weil man das jetzt halt so macht“.

Musik & Marke: Was passt zusammen?

Musik sollte sich anfühlen wie dein Lieblingspulli: bequem, vertraut, ganz du.


Daher stelle dir folgende Fragen:


  • Welche Stimmung passt zu meinem Business?

  • Würde ich diese Musik gerne auch im echten Leben hören?

  • Fühlt sich das stimmig an?


Musik & Rechte

Richterhammer

Ja, auch das gehört dazu, aber keine Sorge, es ist im Grunde nicht so schwer durchzublicken. Grundsätzlich gelten für Unternehmens-Accounts andere, strengere Regeln als für private. Wenn du ein Ein-Personen-Unternehmen bist, achte darauf, dass du auch auf deinen privaten Accounts lizenzfreie Musik verwendest beziehungsweise sei vorsichtig, wenn du auf deinem Firmenaccount etwas teilst, das mit Musik hinterlegt ist, die möglicherweise nicht lizenzfrei ist.


Um Musik legal wiederzugeben, benötigt man Rechte. Ich behaupte nun ganz frech, dass meine Leser eher nicht die Lizenzen von z.B. Wham – Last Christmas haben. Daher hoffe ich, dass ihr das Lied in letzter Zeit nicht als Untermalung für ein Business-Posting oder in WhatsApp verwendet habt.


Hier meine Tipps:


  • Nutze die auf Social Media integrierten Musikbibliotheken lieber nicht.

  • Lade keine bekannten Songs einfach so hoch.

  • Lege dir eine Playlist mit lizenzfreier Musik an.


Mein persönlicher Favorit für lizenzfreie Musik ist: RICH MLWD, aber es gibt noch weitere wie GIULIO CERCATO oder Alex Blue.


Nutze die Gelegenheit, deine Reels, Stories oder Postings musikalisch aufzuwerten und dabei rechtlich auf der sicheren Seite zu bleiben.


Kurz zusammengefasst:

Zettel mit Zitat von Hans Christian Anderson: Musik spricht dort, wo Worte fehlen.

Musik kann eine wundervolle Unterstützung für dein Business sein, aber sei vorsichtig und achte gut auf die Lizenz. Es ist ähnlich wie bei Bildern, die darf man auch nicht einfach im Internet kopieren und verwenden. Aber es gibt großartige lizenzfreie Musik, die man verwenden darf. Dabei kann man natürlich auch gerne den Interpreten nennen und ihm somit helfen, ein Stückchen bekannter zu werden.

Ist dir das alles zu kompliziert? Dann schnapp dir deine KreativEnte und ich unterstütze dich bei Content-Ideen mit Gefühl, der richtigen Tonalität (visuell & musikalisch) und natürlich auch von der Planung bis zur Umsetzung. Wie gewohnt ganz ohne Technikfrust, aber mit viel Spaß.

 
 
bottom of page